01.02.2026



Alles begann vor einem Jahr mit einer ersten Ausstellung im Lingnerschloss. Ich ging voran und stellte meine eigenen Bilder aus, um Menschen zu ermutigen, ihre Kreativität auszuleben. Hier findest du den Beitrag dazu.
Nun, 1 Jahr später, haben tatsächlich viele Menschen in der Charakterwerkstatt ihre Kreativität ausgelebt und es gibt wieder eine Ausstellung im Lingnerschloss. Jedoch war es ganz schön abenteuerlich vorab. Aber das Schöne war diesmal, dass wir ein Team waren und die Herausforderungen gemeinsam meisterten.
Als wir die Bilder aufhängten, hieß es, die Vernissage wäre im Sternensaal. 2 Tage später war es dann doch nicht mehr so und wir mussten unsere gewonnene Flexibilität unter Beweis stellen. Da wir in der Charakterwerkstatt aber so einiges gelernt hatten, fiel uns das nicht schwer. Also bereiteten wir alles vor und waren aufgeregt und gespannt, wie unsere Vernissage werden würde.
Folgende kreative Menschen haben die Ausstellung mit ihren Bildern bereichert: Sabine Lüttich, Brigitte Grove, Sandra Wita, Anke Hirsch, Manuela Schütze, Elisabeth Cholet, Christina Pfennig, Roland Gräfe und ich.
Natürlich zeige ich hier nur einen winzigen Ausschnitt – die tollen Bilder wollen vor Ort angeschaut werden. In ihnen stecken so viele Empfindungen: Momente der Freude, der Erkenntnis, des Ärgers über das eigene Unvermögen, ein Besinnen auf das Weiter und Durchhalten und letztlich die Dankbarkeit über den Prozess und das entstandene Werk. Und genau in diese Kreativität wollten wir die Menschen mit hineinnehmen, damit sie sich weiter entfalten kann.



Da ging auch schon der Trubel los und es wurde erzählt und entdeckt und es gab ein schönes Miteinander bei Musik von Sandra Wita und Thomas Scholz, beim Malen und genießen, beim Essen und bei der Lesung. Jenny Bielow-Martin, Sabine Lüttich und ich nahmen die Menschen mit in unsere Gedankenwelt. Es gab Überraschungen bei der Tombola ganz ohne Nieten (das Leben hält doch schon genug Nieten bereit) und viel Freude, weil Kreativität einfach bezaubert. Am Ende entstand natürlich wieder ein Puzzle-Kunstwerk. Und ich habe mich gefragt, wie wohl ein Kind diesen Abend wahrgenommen hat?






Dank 2 toller Frauen gibt es hier einen Einblick in den Abend: Julia Becher und Manuela Schütze hielten die schönen Momente fest und mir gefällt besonders, was für unterschiedliche Blickwinkel Menschen haben und wieviel ich mal wieder nicht mitbekommen habe. Dafür hatte ich schöne Gespräche und konnte Herzen berühren, ein Träumchen. Und jeder aus unserem Team bereicherte und genoss den Abend anders. Es gab so schöne Resonanz…








Jetzt hängen all die Bilder ein Weilchen im Schloss und können in den Wintermonaten immer Samstag und Sonntag bis 30.03.26 angeschaut werden. Wahrscheinlich wird es Ende März noch eine kleine leise Finissage geben, damit all die Menschen, die nicht kommen konnten, noch eine Chance bekommen. Für mich und mein Team war der Abend jedenfalls ein Fest und eine Sternstunde, auch ohne Sternensaal :-).



Beim Abbau, als wir schon ziemlich erschöpft waren, entstand mein Lieblingsbild des Abends, so ist das meistens, denn die Fülle des Lebens lebt zwar im Jetzt, in jedem kleinen Augenblick, besonders aber in den Nebensätzen und unbeachteten Momenten. Bei YouTube gibts auch noch einen kleinen Einblick in unseren Abend.
entzückte Grüße, Milea

